Nase auf Abwegen


Gesundheitsrisiko Rauchen

gebloggt am Mittwoch, 22. Februar 2012 um 14:46 Uhr

Rauchen ist ungesund, das wissen auch die Raucher selbst. Es kann ja auch nicht gesund sein, sich „glimmendes Gras“ in den Mund zu stecken und zu inhalieren. Die Gefahren für die Gesundheit sind hinreichend bekannt, auch dank zahlreicher Aufklärungs- und Anti-Rauch-Kampagnen verschiedener Organisationen. Trotzdem rauchen allein in Deutschland ca. 25% der Gesamtbevölkerung (Altersgruppe der über 15-Jährigen). Die zahlreichen Schadstoffe in einer Zigarette sind nicht nur gefährlich für sie Lunge, auch die Zähne und die Mundhöhle werden bei Rauchern stark in Mitleidenschaft gezogen. Wenn die Risiken doch weitestgehend bekannt zu sein scheinen, warum gibt es dann trotzdem so viele Raucher?

Warum rauchen Menschen eigentlich?

Wer einmal angefangen hat, der kann unterschiedliche Gründe haben zu rauchen. Zum einen führen viele Raucher Stress als Legitimierung an. In Stresssituationen wollen sie dem Zustand durch den Griff zur Zigarette entrinnen. Andere glauben, bei Langeweile rauchen zu müssen, um sich die Zeit zu vertreiben. Dieser Sachverhalt sich mit erlernten Verhaltensmustern erklären. In bestimmten Situation hat das Anzünden einer Zigarette eine beruhigende Wirkung auf die Nerven, nicht zuletzt aufgrund des in der Zigarette enthaltenen Nikotins. Ein großes Manko der Zigarette ist vor allem der Rauch, der nicht nur vom Raucher selbst eingeatmet wird, sondern sich seinen Weg auch in die Lungen der umstehenden Mitmenschen bahnt. Gerade deswegen sind die Nichtraucherschutzgesetze verabschiedet worden, damit Nichtraucher nicht zwangsläufig in Gaststätten und Kneipen „eingeräuchert“ werden.

Schluss mit rauchen – aber wie?

Nikotinabhängigkeit, ist wie andere stoffliche Abhängigkeiten, eine Suchtkrankheit. Gerade auch aufgrund der bekannten Gesundheitsrisiken sind viele Raucher gewillt, die Zigarette dauerhaft auszulassen, haben aber angst vor der Entwöhnung. Weil jeder Mensch individuell ist und dementsprechend auch individuell auf den Nikotinentzug reagiert, gibt es keine generelle Vorgehensweise. Manch einem hat es geholfen, langsam die Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten zu dezimieren, andere haben von heute auf morgen einfach aufgehört. Andere haben durch Hilfsmittel wie Nikotinplaster, -Kaugummi oder den Konsum von Schnupftabak dem Glimmstengel abgeschworen. Eine Voraussetzung ist aber, dass der Wille da sein muss, sich vom Rauch zu verabschieden. Egal ob plötzliches Aufhören oder langsame Entwöhnung – jedem neuen Nichtraucher wird es die Gesundheit danken. Wer behutsam mittels Schnupftabak mit dem rauchen aufhören möchte, der kann sich hier nähere Infos über das Schnupfen und die verschiedenen Tabaksorten durchlesen.





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