Kapital und Finanzierung für Unternehmen | |||||
Die Privatplatzierung zur Kapitalversorgung und Finanzierung von Unternehmen Die Privatplatzierung bzw. das Private Placement ist ein öffentliches Beteiligungsangebot( siehe ausführlich www.finanzierung-ohne-bank.de ) mit Kapitalmarktpropdukten in der Form von Wertpapieren oder Vermögensanlagen ( = nicht wertpapierverbriefte Beteiligungen ) an eine unbestimmte Zahl von Kapitalgebern bzw. an breit gestreute Anlegerkreise ausserhalb der Börse ( oft auch als Pre-IPO bezeichnet ) am freien, ungeregelten Kapitalmarkt über den freien Kapitalanlagevertrieb oder durch eine Direktplatzierung. Gegenüber der Privatemission spricht man bei einem Börsen-Placement oder Börsen-Going-Public von einem Initial Public Offering ( = IPO ) mit einer entsprechenden amtlichen Börsenzulassung und dem Vertrieb über die Investment- bzw. Wertpapierhandelsbanken. Kein Private Placement im Begriffssinne stellt der Beteiligungsverkauf an vorab ausgewählte Investoren dar, bei dem die Beteiligungsprodukte nicht öffentlich, sondern nur direkt bestimmten Kreisen, z.B. Großinvestoren etc., zur Zeichnung angeboten werden. Genau wie bei einem Börsengang handelt es sich bei dieser Form des Private Placements um ein öffentliches Angebot des Unternehmens an das breite Anlegerpublikum und dem Verkauf auf einer breiten Investorenbasis. Es ist damit gewissermaßen ein „Public Placement“ außerhalb der Börsen am freien Kapitalmarkt, das seit dem 1. Juli 2005 gesetzlich über die Verkaufsprospektgesetze reguliert und durch die gesetzlich vorgeschriebenen Bekanntmachungen transparent ist. Ebenso wie bei einem Börsengang sind bei einer Privatplatzierung am ausserbörslichen Beteiligungsmarkt bestimmte gesetzliche Kapitalmarktregeln einzuhalten. Diese Regeln ergeben sich aus den Kapitalmarktgesetzen, den Verkaufsprospektgesetzen und dem Gesetz über das Kreditwesen ( KWG ). In der praktischen Umsetzung muß der Privatplatzierung-Emittent wissen, daß ein Private Placement nur mit einer großen Fleißarbeit zum Erfolg gebracht werden kann. Denn ein Private Placement stellt eine "Eigenemission" dar, die "eigene" Arbeit im Finanzmarketing und in der Ansprache von Investoren und Anlegern sowie von Finanzdienstleistern als Multiplikatoren bedeutet. Das Unternehmen muß "sich selbst darstellen und verkaufen" können. Im Detail wird verwiesen auf das Fachbuch von Dr. Horst Siegfried Werner "Pre-IPO - Das Private Placement zur Kapitalbeschaffung", im Bank-Verlag, Köln, 2. Aufl., 184 Seiten. Am Beteiligungsmarkt sind Finanzierungsstrategien für Wachstumsunternehmen mit einer interessanten Equity Story, einer dynamischen Wachstums-Perspektive und einer unternehmerischen Vision erforderlich, um erfolgreich zu sein. Die Finanzierungsstrategie legt fest, ob zusätzliches Kapital über die Ausgabe von stimmberechtigten Gesellschaftsanteilen ( z.B. Aktien, KG-Anteile etc. ) oder über stimmrechts- und inhaberschaftsloses Beteiligungskapital oder über Unternehmensanleihen als wertpapierverbriefte Darlehen ( = Schuldverschreibungen als Inhaber- oder Namensschuldverschreibungen) eingeworben werden soll. Anders als bei einem Börsengang (= Fremdemission ) oder einer Privatplatzierung bei institutionellen Investoren übernimmt das Unternehmen bei einem Private Placement die Platzierung aber selbst. Man spricht deshalb auch von einer "Eigenemission". Die Ansprache der privaten Kapitalgeber bzw. der Privatanleger erfolgt mittels eines gesetzlich vorgeschriebenen Kapitalmarktprospektes oder bei einer BaFin-freien Kapitalakquisition ein Beteiligungs-Exposé. Bei größeren Volumina von ca. Euro 2 Mio. aufwärts ist ein Emissionsprospekt erforderlich, der von der Bankenaufsicht / Abteilung Wertpapieraufsicht genehmigt werden muß. Hierfür ist das Bundesaufsichtsamt für Finanzdienstleistungen (BaFin) in Frankfurt/Main zuständig. Soweit die gesetzlichen Hürden nicht überschritten werden ( nicht mehr als 20 Privatanleger pro Finanzinstrument ) ist ein förmlicher Beteiligungsverkaufsprospekt nicht erforderlich und es bedarf keiner Genehmigung ( siehe sogen. "Small-Capital-Finanzierung" ). Hierzu wird auf die Fachbroschüre "Small-Capital-Finanzierung" von dem Finanzjuristen Dr. jur. Horst Siegfried Werner Göttingen verweisen, die Interessenten unter info@finanzierung-ohne-bank.de kostenlos anfordern können. Kommentar hinterlassen?Finanzierungen mit Beteiligungskapital anstelle von Bankdarlehen Finanzierungen mit Beteiligungskapital ist eine Alternative zur Kreditfinanzierung über Banken ( http://www.finanzierung-ohne-bank.de/ ). Beteiligungskapital kann von privaten Kapitalgebern oder institutionellen Investoren oder von Beteiligungsgesellschaften zur Unternehmensfinanzierung gewährt werden. Beteiligungskapital ist regelmäßig zusätzliches Haftkapital und wird deshalb als Eigenkapital anerkannt. Das Beteiligungskapital kann als Mezzanine-Kapital stimmrechtslos sein oder als offenes Gesellschaftskapital eine stimmberechtigte Mitinhaberschaft bedeuten. Die Beteiligungsgesellschaften erwerben Anteile an Unternehmen und beteiligen sich somit durch Einbringung von Kapital an deren Wertentwicklung und Erfolg. Im Gegensatz zum klassischen Fremdkapital, dem Bankenkredit, wird Beteiligungskapital in der Regel mit endfälliger Tilgung und ohne Sicherheiten gewährt. Die Beteiligungsgesellschaft verdient neben einer laufenden Gewinnausschüttung in der Regel dann Geld, wenn die erworbenen Anteile zum Nominalkapital zurückgezahlt oder als Gesellschaftsanteile zu einem höheren Preis veräußert werden. Neben den privaten, gewinnorientierten Beteiligungsgesellschaften, handeln die sonstigen Beteiligungsgesellschaften als Venture-Capital Gesellschaften oder Privat Equity Gesellschaften – genauso wie Mittelständischen Beteiligungsgesellschaften ( MBG´s ) – in einem volkswirtschaftlichen Auftrag, um die Unternehmen mit Investitionskapital auf Eigenkapitalbasis zu versorgen. Aus Investorensicht bedeutet Eigenkapital auch, dass erhöhte Risiken eingegangen werden und damit einhergehend eine im Vergleich zur Fremdkapitalverzinsung höhere Rendite als sogen. Risikoprämie vom Beteiligungsgeber erwartet werden kann Anleger und Investoren müssen auf eine Beteiligung angesprochen und geworben werden. Dies kann die Dr. Werner Financila Service AG als erfahrener Finanzmarktdienstleister durchführen. Zur Anwerbung von Investoren bedarf es zunächst eines eines intensiven Finanzmarketings, um die Finanzmarktteilnehmer zu erreichen. Mailings sowie Online-Anzeigen und Offline-Anzeigenkampagnen als auch eine Finanz-Pressearbeit gehören dazu. Hier kann man vor allen Dingen die vielen kostenlosen Beteiligungsplattformen im Internet und die zahlreichen kostenlosen Presseportale im Web nutzen. Darüber hinaus sollten die Anlegermessen, Investoren-Treffs und Finanzdienstleister-Kongresse genutzt werden um sein Beteiligungsangebot zu präsentieren und Vertriebskontakte zu knüpfen. Ferner führt man eigene Präsentationsveranstaltungen im Rahmen einer Road-Show in Tagungs- und Seminarhotels durch. Insbesondere die Bedeutung des Internets als Informations- und Kommunikationsmedium nimmt stetig zu. Gerade der schnelllebige Finanz- und Kapitalmarkt macht sich das Finanzmarketing im World Wide Web durch Online-Werbung zunutze. Falls Unternehmen über eine Kapitalmarktemission, Beteiligungsfinanzierung bzw. Mezzaninefinanzierung Ihre unternehmerische Finanzkraft verbessern wollen, bietet es sich an, Direktanleger / Privatinvestoren und Finanzdienstleister online über das Internet anzusprechen. Dies können SUnternehmer ohne Streuverluste auf dem www.emissionsmarktplatz.de tun. Die Privatanleger, Investoren und Finanzdienstleister dieser Beteiligungsplattform Emissionsmarktplatz suchen zielgerichtet nach Möglichkeiten der Unternehmensbeteiligung und sind nahezu ausnahmslos sehr sachkundig in den Bereichen von Beteiligungskapital und Kapitalmarktemissionen. Kommentar hinterlassen?Herzlich willkommen! Wenn du diesen Artikel lesen kannst, war die Anmeldung erfolgreich und du kannst direkt mit dem Bloggen beginnen. Logge dich dazu einfach unter www.weblog.gs ein, dort kannst du sämtliche Einstellungen vornehmen und auch diesen Artikel wieder löschen. Viel Spass beim Bloggen! Kommentar hinterlassen? |
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